Theorbe - Basslaute

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Beschreibung

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Theorbe, eine Basslaute, die vor allem für Basso Continuo, selten aber auch für das Solospiel eingesetzt wurde. Merkmale waren zum einen der lange Hals mit einem zweiten Wirbelkasten für freischwingende Basssaiten, und zum anderen die Tieferstimmung der beiden höchsten Saiten. Im Unterschied zur Laute wurden sie eine Oktave tiefer gestimmt, so dass die dritte Saite zur Melodiesaite, zur Chanterelle wurde. Im 18. Jahrhundert verschwand dieses wundervolle Instrument dann quasi von der Bildfläche.

Sowohl die Stimmung wie auch die Zahl der Saiten variierte stark. Unsere Variante hat sieben freischwingende Basssaiten in der Stimmung F' G' A' H' C D E und sieben doppelchörige Melodiesaiten in der Stimmung FF GG cc ff aa dd gg. Die Bünde sind aus geknoteten Nylonfäden. Früher hat man Darm genommen, da dieser aber mit der Zeit brüchig wird und weniger elastisch ist, haben wir uns für diese Variante entschieden. Der Korpus ist aus hellen Platanen- und dunklen Palisanderstreifen. Auf der Decke finden sich drei geschnitzte Rosetten.

Das Instrument ist insgesamt 190 cm lang. Der Korpus misst bei einer Tiefe von 18 cm an der breitesten Stelle 38 cm, die Länge beträgt 66 cm. Die Mensur der gegriffenen Saiten beläuft sich auf 82,5 cm, die der freien Saiten 168 cm. Der Hals ist am Korpus 11,5 cm breit. Die Diskantsaiten sind am Riegel über 8,5cm gespreizt, die Basssaiten über 6cm. Der Obersattel der Diskantchöre ist 6cm breit.

Die Besaitung ist optimiert auf den tieferen Kammerton der Renaissance, wir stimmen sie auf 415 hz. Das Ergebnis ist ein tiefer, warmer, fülliger Klang, der die Theorbe deutlich absetzt von anderen Lauten.

 

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Zunächst zum Kontakt mit Folkfriends: es ist ja ein Spezialfall, solch ein großes Paket quer durch die Republik zu senden, und der Kauf eines Instruments ist immer Vertrauenssache. Ich wurde rasch, freundlich und korrekt bedient; auch die recht aussagekräftige Beschreibung half bei der Entscheidung. Die Theorbe ist handwerklich weitestgehend schlicht, aber schön gearbeitet; Folkfriends haben Bünde, Wirbel und Saiten eingerichtet, so dass auch hier alles gut ist. Die Re-Entrant-Stimmung ist doch sehr gewöhnungsbedürftig; außerdem ist die kompromisslose Größe nichts für kleine Hände, wenn sie auch historisch korrekter ist als die handlicheren Instrumente, die heute gerne gebaut werden. Ich habe die oberen Saiten (vorübergehend) durch nicht nach unten oktavierte ersetzt, was für die Eingewöhnung und fürs Solorepertoire sehr günstig ist. Der Klang ist schön und tragend; ich finde, für diesen Preis kann man mehr als zufrieden sein. Also, wenn man nicht ein schöner verziertes Instrument eines europäischen Lautenmachers für einen wesentlich höheren Preis haben will, sehr zu empfehlen.
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Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Theorbe, eine Basslaute, die vor allem für Basso Continuo, selten aber auch für das Solospiel eingesetzt wurde. Merkmale waren zum einen der lange Hals mit einem zweiten Wirbelkasten für freischwingende Basssaiten, und zum anderen die Tieferstimmung der beiden höchsten Saiten. Im Unterschied zur Laute wurden sie eine Oktave tiefer gestimmt, so dass die dritte Saite zur Melodiesaite, zur Chanterelle wurde. Im 18. Jahrhundert verschwand dieses wundervolle Instrument dann quasi von der Bildfläche.

Sowohl die Stimmung wie auch die Zahl der Saiten variierte stark. Unsere Variante hat sieben freischwingende Basssaiten in der Stimmung F' G' A' H' C D E und sieben doppelchörige Melodiesaiten in der Stimmung FF GG cc ff aa dd gg. Die Bünde sind aus geknoteten Nylonfäden. Früher hat man Darm genommen, da dieser aber mit der Zeit brüchig wird und weniger elastisch ist, haben wir uns für diese Variante entschieden. Der Korpus ist aus hellen Platanen- und dunklen Palisanderstreifen. Auf der Decke finden sich drei geschnitzte Rosetten.

Das Instrument ist insgesamt 190 cm lang. Der Korpus misst bei einer Tiefe von 18 cm an der breitesten Stelle 38 cm, die Länge beträgt 66 cm. Die Mensur der gegriffenen Saiten beläuft sich auf 82,5 cm, die der freien Saiten 168 cm. Der Hals ist am Korpus 11,5 cm breit. Die Diskantsaiten sind am Riegel über 8,5cm gespreizt, die Basssaiten über 6cm. Der Obersattel der Diskantchöre ist 6cm breit.

Die Besaitung ist optimiert auf den tieferen Kammerton der Renaissance, wir stimmen sie auf 415 hz. Das Ergebnis ist ein tiefer, warmer, fülliger Klang, der die Theorbe deutlich absetzt von anderen Lauten.

 

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