Rumänische Strohvioline

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Beschreibung

Im Jahre 1899 meldete Johannes Matthias Augustus Stroh die von ihm entwickelte und nach ihm benannte Strohgeige zum Patent an. Anstelle eines hölzernen Klangkörpers dient eine Membran und ein Trichter dazu, die Lautstärke zu erhöhen und vor allem in eine bestimmte Richtung zu lenken. Für die frühen Tonaufnahmen mittels Wachswalzen war das ein wahrer Segen, denn gegen die Blechbläser mit ihren Schalltrichtern waren die herkömmlichen Geigen hoffnungslos unterlegen.

Die rumänische Variante der Strohvioline wird in bis heute in der Folkmusik der Region Bihor gespielt. Die Instrumente sind etwas anders aufgebaut als das ursprüngliche Instrument von J. M. Stroh. Als Resonator wird die Klangdose eines Grammophones verwendet, die den Ton von der Schellackplatte verstärkt und Richtung Trichter lenkt. Da der Resonator der Schalldose deutlich kleiner ist als bei den Strohviolinen haben diese Instrumente einen höhenlastigeren, noch bissigeren Klang. In Bihor werden die Instrumente in der Regel aus alten ausgemusterten Trompeten gebaut. Entsprechend ist der Schalltrichter schmaler als bei der ursprünglichen Strohvioline. Dadurch ist das Instrument schlanker und auch leichter als seine historischen Vorfahren. Es gibt in Rumänien Strohviolinen mit einfachem und doppeltem Trichter. Unsere gibt es selbstverständlich in der gepimpten Version mit Doppeltrompete. Klotzen statt kleckern!

Das von uns gefertigte Instrument weicht in einigen Details von den rumänischen Originalen ab, von denen wir unterschiedliche Modelle zum Vorbild genommen und in entscheidenden Punkten verbessert haben: 

- Wir verwenden neu gefertigte Resonatoren, die aus der Schweiz stammen. Diese sind langlebiger, weil noch nicht gebraucht. Außerdem kann Ersatz geliefert werden, sollte etwas beschädigt werden.

- Statt der in Rumänien üblichen Wirbel aus Weichholz, die sich relativ schnell im Kopf der Geige festsetzen und nicht mehr zu bewegen sind, haben wir in Holland gefertigte Mechaniken verbaut. Diese eignen sich besonders gut zum stimmen, da diese Art Violinen immer mit Stahlsaiten gespielt werden, um den nötigen Andruck auf den Resonator zu erzeugen.  

- Wir haben den Winkel des Halsansatzes steiler gewählt, so dass der Steg höher als bei den rumänischen Originalen ist. Ein höherer Steg bringt mehr Druck auf den Resonator undsorgt dadurch für eine höhere Lautstärke. 

- Unterhalb des Korpus haben wir eine Vorrichtung zur Befestigung einer Schulterstütze angebracht. Bei den Originalen gibt es eine fest verbaute hölzerne Schulterstütze, die weit entfernt vom üblichen Spielkomfort ist. Die Schulterstütze ist nicht Teil des Lieferumfanges.

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Im Jahre 1899 meldete Johannes Matthias Augustus Stroh die von ihm entwickelte und nach ihm benannte Strohgeige zum Patent an. Anstelle eines hölzernen Klangkörpers dient eine Membran und ein Trichter dazu, die Lautstärke zu erhöhen und vor allem in eine bestimmte Richtung zu lenken. Für die frühen Tonaufnahmen mittels Wachswalzen war das ein wahrer Segen, denn gegen die Blechbläser mit ihren Schalltrichtern waren die herkömmlichen Geigen hoffnungslos unterlegen.

Die rumänische Variante der Strohvioline wird in bis heute in der Folkmusik der Region Bihor gespielt. Die Instrumente sind etwas anders aufgebaut als das ursprüngliche Instrument von J. M. Stroh. Als Resonator wird die Klangdose eines Grammophones verwendet, die den Ton von der Schellackplatte verstärkt und Richtung Trichter lenkt. Da der Resonator der Schalldose deutlich kleiner ist als bei den Strohviolinen haben diese Instrumente einen höhenlastigeren, noch bissigeren Klang. In Bihor werden die Instrumente in der Regel aus alten ausgemusterten Trompeten gebaut. Entsprechend ist der Schalltrichter schmaler als bei der ursprünglichen Strohvioline. Dadurch ist das Instrument schlanker und auch leichter als seine historischen Vorfahren. Es gibt in Rumänien Strohviolinen mit einfachem und doppeltem Trichter. Unsere gibt es selbstverständlich in der gepimpten Version mit Doppeltrompete. Klotzen statt kleckern!

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- Statt der in Rumänien üblichen Wirbel aus Weichholz, die sich relativ schnell im Kopf der Geige festsetzen und nicht mehr zu bewegen sind, haben wir in Holland gefertigte Mechaniken verbaut. Diese eignen sich besonders gut zum stimmen, da diese Art Violinen immer mit Stahlsaiten gespielt werden, um den nötigen Andruck auf den Resonator zu erzeugen.  

- Wir haben den Winkel des Halsansatzes steiler gewählt, so dass der Steg höher als bei den rumänischen Originalen ist. Ein höherer Steg bringt mehr Druck auf den Resonator undsorgt dadurch für eine höhere Lautstärke. 

- Unterhalb des Korpus haben wir eine Vorrichtung zur Befestigung einer Schulterstütze angebracht. Bei den Originalen gibt es eine fest verbaute hölzerne Schulterstütze, die weit entfernt vom üblichen Spielkomfort ist. Die Schulterstütze ist nicht Teil des Lieferumfanges.

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